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Sachsen-Anhalt zu Gast beim 7. Journalisten-Preis

Geschichten, die berühren, verstören, aufklären: Zum siebten Mal hat der WEISSE RING seinen Journalisten-Preis vergeben. Bei der Verleihung in Hamburg am Samstagabend wurden journalistische Beiträge in fünf Kategorien ausgezeichnet. Zudem wurde ein Sonderpreis verliehen. Mehr als 170 Einreichungen hatten die Jury erreicht. „Mit unserem Journalisten-Preis wollen wir Medienschaffende dazu ermutigen, Opfer von Kriminalität und Gewalt in den Mittelpunkt ihrer Berichterstattung zu rücken und ihnen so eine Stimme zu geben“, sagte Jörg Ziercke, Bundesvorsitzender des WEISSEN RINGS. Allzu oft stünden die Täter im Fokus der Berichterstattung, die Schicksale der Opfer gingen darüber schnell vergessen. „Denken sie an den terroristischen Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz vor zwei Jahren. Der Name des Täters Anis Amri ist den meisten sofort geläufig. Doch wie viele Menschen wissen überhaupt noch, dass der Anschlag zwölf Todesopfer forderte“, fragte Ziercke.

Als Opferhilfeorganisation wolle der WEISSE RING daher mit der Verleihung seines Journalisten-Preises alle zwei Jahre bewusst Medienschaffende fördern, die sich mit ihrer Berichterstattung aufklärerisch und sensibel auch den Opfern annehmen und somit dazu beitragen, dass die Geschichten und Bedürfnisse von Betroffenen von Kriminalität, Terror und Gewalt in einem breiteren gesellschaftlichen Diskurs verankert werden.

Als Gäste aus Sachsen-Anhalt waren Kathrin Schmidt, amtierende Landesvorsitzende, Christel Stoldt, Außenstellenleiterin Stendal und Salzwedel, Maja Metzger, Außenstellenleiterin Halle und Jörg Bethmann, Pressesprecher des Landes und Außenstellenleiter Burgenlandkreis anwesend. Alle Anwesenden haben den tollen Abend sehr genossen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter: https://weisser-ring.de/media-news/meldungen/18-11-2019-1

Foto: WEISSER RING

v.l.n.r.: Maja Metzger, Jörg Ziercke, Kathrin Schmidt, Christel Stoldt und Jörg Bethmann