Sachsen-Anhalt
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Kuchen essen für die Opferhilfe

„Hier leisten wir Präventionsarbeit, werden immer bekannter und können zugleich wertvolle Kontakte knüpfen und pflegen“, resümiert Außenstellenleiter Jörg Bethmann, der zur Unterstützung eine Mitarbeiterin des Landesbüros sowie zwei aus seinem elfköpfigen Außenstellenteam zur Seite hatte. Das möglicherweise zwölfte Teammitglied für die Außenstelle konnte er schon einmal als Gast am Informationsstand im Gericht begrüßen.

 

Während des Rundgangs durch das mehr als hundert Jahre alte Gebäude ließen sich viele Besucher von der Aussage der Plakatwand des WEISSEN RINGS, den Broschüren und den Präventionsutensilien, die das Landesbüro bereitgestellt hatte, an den Stand locken und kamen mit den Vereinsmitarbeitern ins Gespräch.

„Ich gehe mit richtig viel guten Informationen“, sagte Mario Marggraf, als er zufrieden ein Stück Quarkkuchen aß. Warum findet der Kuchen Erwähnung? Den hatten Angestellte des Gerichts gebacken, um ihn zu Gunsten des WEISSEN RINGS zu verkaufen. 110,30 Euro aus seinem Verkauf überreichten zum Ausklang des Tages Amtsgerichtsdirektor Ernst-Wilhelm Schulze und Geschäftsleiterin Cornelia Sahki an Carolin Deparade vom Landesbüro des WEISSEN RINGS und Außenstellenleiter Jörg Bethmann als Spende für die Opferhilfe und Präventionsarbeit.

Es ist ein gutes Gefühl, anderen Menschen helfen zu können. Und noch mehr, wenn das in einem so guten Team wie im Burgenlandkreis organisiert werden kann. Darin waren sich Brigitte Hellfritzsch und Heike Riedel, Mitarbeiterinnen in der Außenstelle, einig. Und zudem mache das Engagement Freude, weil es wie bei der Veranstaltung in Zeitz selbst Informations- und Erlebnisgewinn bringt. Denn der Betreuungsverein Amina Zeitz, die Polizei und der Justizvollzugsdienst standen nebenan.

Als Wachmann ließ Thomas Weiss zu unterhaltsamen Vorführungszwecken in den  Gefangenenzellen auch mal Handschellen und Fußfesseln an Besuchern klicken oder Ernst-Wilhelm Schulze erzählte lebendig von den Auswirkungen des Hochwassers 2013 im Gerichtsgebäude. Die  Ausstellung „An der Grenze erschossen“ erinnerte an einen dunklen Teil der DDR-Geschichte.

Fotos: WEISSER RING